30 June 2011

How do pigs live?

These are all new investigations into "normal" pig farms.

Vier neue Videos aus Schweinefarmen, aus vier Ländern (alle von 2011).


A veces pensamos que "en nuestro país la situación no es tan mala, cómo por ejemplo en los EE.UU." Aquí hay cuatro investigaciones en granjas de cerdos, de cuatro paises (todos del 2011).


USA / EE.UU.


Holland / Holanda



Spain / Spanien / España


Germany / Deutschland / Alemania


UPDATE: England / Inglaterra (2012)


29 June 2011

Interview mit Matt Ball (deutsch)

English
castellano
(Januar 2010)

Matt Ball ist der Vorstand und eines der Gründungsmitglieder von Vegan Outreach.

1) Seit wann sind Sie schon vegan und warum wurden Sie vegan?
   

Ich wurde in den späten 1980er Jahren Vegetarier, beeinflusst von meinem Mitbewohner Fred. Vegan wurde ich ein oder zwei Jahre später, nachdem ich Mark getroffen hatte, den ersten Veganer, den ich persönlich kennen lernte.

 

2) Viele vegane Aktivisten und Organisationen (auch Vegan Outreach) sagen, dass vegan zu werden oder unseren Konsum von Tierprodukten einzuschränken direkt Leben rettet. Stimmt das wirklich? Wird nicht durch Subventionen die Anzahl der Tiere, die getötet werden, künstlich hoch gehalten, auch wenn die Nachfrage sinkt?
Subventionen können Einflüsse auf den Markt verzerren aber nicht ausschalten. Aufgrund von Veränderungen im Konsumverhalten der Menschen ging die Zahl der Tiere, die getötet werden, viele Jahre lang ständig nach oben. Gleichermaßen gab es vor kurzem in den USA einen Rückgang bei der Zahl von Landtieren, die für Nahrungsmittel getötet werden – trotz weiterhin bestehender Subventionen. Wir haben einen Text speziell dazu: Does Being a Vegetarian Really Save Animals?


 

3) Vegan Outreach konzentriert sich darauf, an Colleges Broschüren zu verteilen und Sie schätzen das ca. 1-3% von denen, die eine Broschüre mitnehmen, ihre Ernährung dann verändern wird. Können wir diesen Prozentsatz irgendwie erhöhen, vielleicht dadurch, dass wir uns auf verschiedene und offenere Zielgruppen konzentrieren oder indem wir gruppenspezifisches Material verwenden?
Es ist immer ein Kompromiss zwischen Kosten und spezifischer Genauigkeit (und Ausführlichkeit). Wir könnten z.B. farbig gedruckte Bücher verteilen. Aber wir könnten uns nur ein hundertstel von denen leisten. Oder wir könnten viel mehr Schwarz-Weiß-Flugblätter (statt der Farbbroschüren) verteilen. Aber die hätten dann nicht so viel Einfluss auf die Menschen, so dass diese sich dann nicht wirklich verändern würden.


Alles unterliegt einer Kosten-Nutzen-Analyse. Vegan Outreach hat z.B. ein „musikspezifisches“ Cover, um im Sommer bei der Warped Tour Broschüren zu verteilen, und wir haben sowohl die Broschüre Even If You Like Meat als auch die Broschüre Compassionate Choices zum Verteilen. Aber wir müssen einsehen, dass es keine magische Botschaft gibt, die jede und jeden bewegen wird. Wir müssen die erreichen, die willig sind, sich zu verändern, und wir müssen einsehen, dass das nur ein Prozentsatz der Leute sein wird, egal welche Taktik oder Botschaft wir verwenden werden. 





4) Neue Zahlen zeigen, dass ca. 2% der US-amerikanischen Bevölkerung sich vegan ernähren (Honig nicht mitgerechnet). Ich nehme an, das ist der höchste Prozentsatz der Welt. Ist das die Arbeit von Vegan Outreach? Wie können andere Länder diese Zahlen erreichen?
Ich weiß nicht, ob die USA den höchsten Prozentsatz haben. Vielleicht ist er in Großbritannien höher. Ich weiß, dass die Arbeit von Vegan Outreach viele Leute verändert und dass diese Art von Aufklärungsarbeit wirklich wichtig ist, um die Zahl der Menschen, die sich mitfühlend ernähren, zu vergrößern. 


Die USA könnten vielleicht ein gutes Beispiel dafür liefern, wie wichtig es ist, den Fokus unseres Aktivismus zu verändern. Viele Jahre lag der Fokus (oder Schwerpunkt) hier in den USA bei Pelz und Tierversuchen – und die Zahl der jährlich getöteten Tiere schnellte in die Höhe (die Zahl der getöteten Landtiere stieg um viele, viele Milliarden Tiere). In den frühen 1990er Jahren fing Vegan Outreach an, sich dafür einzusetzen, dass wir uns für die 99% der Tiere, die üblicherweise ignoriert wurden, einsetzen sollten – die Tiere, die geschlachtet werden, um gegessen zu werden. Jetzt ist Vegetarismus verbreitet und wächst weiter und Massentierhaltung wird von vielen missbilligt.

 

5) Ich denke das Vegan Outreach Projekt Adopt a College ist einzigartig auf der Welt. Haben Sie irgendwelche Tipps für Menschen, die etwas Ähnliches in ihrem eigenen Land anfangen wollen? In vielen Ländern sind farbige Broschüren nicht gratis oder billig erhältlich und viele Leute haben Angst, dass, viel Geld für den Druck von Flugblättern oder Broschüren auszugeben, nur Geldverschwendung sein könnte.
Viele Aktivisten sind mit den Ergebnissen, die sie im Moment erzielen, unzufrieden aber scheuen davor zurück etwas anderes zu tun als das, das andere Aktivisten gerade tun. Aber es gibt hier in den USA ein Sprichwort: Wenn du ein anderes Ergebnis erzielen willst, musst du etwas anderes versuchen. Mein erster Tipp ist also, den Status Quo, d.h. den „normalerweise“ üblichen Aktivsimus, kritisch zu betrachten, ihn zu hinterfragen. Ein langjähriger Unterstützer von Vegan Outreach schrieb:

„Seit ich 1995 vegan wurde, habe ich schon zehntausende von Vegan Outreach Broschüren verteilt – in bis jetzt zwölf Bundesstaaten. Obwohl ich schon ziemlich schnell damit anfing Material von Vegan Outreach für meinen Aktivismus zu verwenden, hatte ich immer noch das Gefühl, dass Broschüren verteilen allein nicht so effektiv sei wie jedes Wochenende protestieren zu gehen. Ich lag total falsch, besonders wenn miteinrechne, wie viel Zeit ich aufbrachte, um Proteste zu organisieren, um Aktivisten anzurufen, damit sie zu den Protesten kamen, um Schilder herzustellen usw. Vielleicht dachte ich, dass, weil ich so viel Zeit und Mühe da hinein investiert hatte, dass deshalb protestieren effektiver sein müsste als einfach ein oder zwei Stunden lang Broschüren zu verteilen. Ich bin froh, dass Vegan Outreach weiterhin Aktivisten in die richtige Richtung lenkt!“


Wir sollten unsere Optionen abwägen im Bezug darauf, wie viel wir mit diesen Optionen erreichen können – pro Stunde, die wir dafür aufbringen, und in Bezug auf Geld, das wir dafür ausgeben – und nicht im Bezug darauf, was am einfachsten, billigsten und/oder üblichsten ist. Wir müssen uns immer auf das Ergebnis unterm Strich konzentrieren, um so viel Leiden wie möglich zu verhindern. 


 

6) Meiner Erfahrung nach sind die meisten Veganer keine „Aktivisten“. Viele denken vielleicht, dass, aktiv zu versuchen, den Veganismus zu verbreiten, eine erschöpfende Aufopferung wäre und dass es im Endeffekt doch nichts bringen würde. Könnten Sie sich bitte dazu äußern?
Ich würde sagen, sie sollten etwas über die Erfahrungen von anderen Aktivisten lesen und darüber wie viele Leben jeden Tag verändert werden!
Man sehe sich nur mal die Zahlen an:

„Die Umfrage von 2009 der Vegetarian Resource Group schätzt, dass 3,4% der US-amerikanischen Erwachsenen wirkliche Vegetarier sind. Dies ist ein Anstieg von den 2,3% von 2006. Wenn man das auf die ganze Bevölkerung hochrechnet, heißt das mehr als 3,5 Millionen neue Vegetarier zwischen diesen zwei Umfragen.“

 

7) Wenn es das Hauptziel von Vegan Outreach ist, den Konsum von Tierprodukten allgemein zu reduzieren, warum benutzen Sie dann keine gesundheitlichen oder ökologischen Argumente, wie z.B. viele „Meat Free Mondays“-Kampagnen? Wäre das nicht effektiver? Werden die meisten Leute nicht aus gesundheitlichen Gründen Vegetarier? 
Unser Hauptziel ist nicht, den Konsum zu reduzieren, sondern Leiden zu vermindern. Viele Jahrzehnte lang dachten Gruppen und Einzelpersonen, sie könnten andere durch Tricks dazu bewegen, mitfühlende Entscheidungen zu treffen. Aber das „ gesundheitliche Argument“ und verschiedene ökologische Argumente haben dazu geführt, dass viele Leute sich umgestellt haben und statt ein paar große Tiere jetzt viele kleinere Tiere essen, die unter noch schlimmeren Bedingungen gehalten werden, wie z.B. Hühner. Dies hat zu viel mehr Leiden geführt.

Wir konzentrieren uns auf die Tiere, weil sie wichtig sind. Wenn wir das Leiden der Tiere vermindern wollen, ist es notwendig, dass die Leute ihr Leiden erkennen und in Betracht ziehen. Die ethische Begründung für Vegetarismus ist einfach, direkt und unbestreitbar. Ein Vegan Outreach- Mitglied sprach kürzlich vor einer Gruppe von Collegestudenten und berichtete:

„Mein Vortrag war nicht das, was sie erwartet hatten. Viele sagten, das Argument – Leiden von Tieren zu vermindern – hätte keine Lücken oder Schwachstellen und praktisch fragte sich niemand mehr, warum man Tiere nicht essen soll. Viele der Studenten entschieden, etwas über das Thema zu schreiben und sie denken jetzt über die Art ihrer Ernärung nach.“

Wir haben noch mehr Informationen darüber, warum wir uns für diesen Ansatz entscheiden: A Meaningful Life

 

8) Beim Aktivismus von Vegan Outreach erwähnen Sie normalerweise nicht die grundlegendsten Argumente für Veganismus: Egal wie Eier produziert werden, es gibt immer überflüssige männliche Küken – und egal wie Milch produziert wird, gibt es immer erzwungene Schwangerschaften und männliche Kälber, die keine Milch produzieren können. Warum lassen Sie das aus?
Im Interview mit Erik Marcus stellte Jonathan Safran Foer zwei äußerst wichtge Dinge fest:

1) die Menschen zu bitten, einen ersten Schritt zu machen, statt für den letzten Schritt zu werben 2) sich eher für Nützlichkeit statt für Gründlichkeit zu entscheiden.

Diese zwei Dinge sind von zentraler Bedeutung für den Ansatz von Vegan Outreach – nicht unsere eigenen Ansichten rechtfertigen zu wollen oder alle Grausamkeiten zu katalogisieren, sondern so viel wirkliche Veränderung wie möglich zu erreichen, in einer Gesellschaft, wo es selten auch nur hinterfragt wird, wenn jemand in ein Hühnerbein beißt.

„Rechte“, „Veganismus“ und andere menschliche Konstrukte sind irrelevant – das Einzige, das zählt, ist, so viel Leiden wie möglich zu verhindern. Das ist aber nicht etwas, das mir sofort klar wurde.



9) Warum wirbt Vegan Outreach nicht direkt für Tierrechte? Ist dies nicht notwendig, um eine andauernde Veränderung in der Art und Weise, wie wir Tiere sehen und wie wir uns gegenüber ihnen verhalten, herbeizuführen und auch, um zukünftiges Leiden von Tieren zu vermeiden?
Wir versuchen so viele Leute (die nicht vegan sind) wie möglich zu erreichen, da, wo sie in der Gesellschaft sind, so wie die Gesellschaft heute tatsächlich ist. Sehr wenige Menschen werden den Schritt vom Fleischesser zum Tierrechtler machen. Auf der anderen Seite ist eine große Mehrheit der Menschen jetzt schon gegen Grausamkeit gegenüber Tieren, unabhängig von ihrer persönlichen Weltanschauung oder Religion.

Bei unserem Aktivismus geht es, wie gesagt, nicht um den letzten Schritt – es geht um den ersten Schritt. Wie wir wissen, entwickeln sich Menschen mit der Zeit und, wenn wir sie dazu bringen können, den ersten Schritt zu machen, dann bieten unsere Broschüre Guide to Cruelty-Free Eating und unsere Website weitere Informationen und Tipps, die ihnen dabei helfen, mehr zu erfahren und weitere Schritte zu machen.

In ähnlicher Weise verändern sich Gesellschaften mit der Zeit und die optimale Message wird sich ebenso mit der Zeit verändern. Aber im Moment werden sich nur wenige Menschen verändern, wenn sie mit einer völlig fremden Weltanschauung konfrontiert werden. Es gibt viel mehr Menschen, die zu einer Veränderung bereit sind, wenn sie die verborgene Realität der modernen Tierhaltung sehen.

 

10) Meiner Erfahrung nach führt es, wenn wir für Veganismus werben, oft dazu, dass die Leute nur Vegetarier werden. Die Menschen wählen sowieso ihre eigenen Schritte und ihr eigenes Tempo. Warum halten Sie es für notwendig, zu sagen, dass es beim Ablehnen von Grausamkeit gegen Tiere nicht um „alles oder nichts“ geht? Ich bin mir sicher, dass viele Veganer es falsch finden, zu sagen, es sei „OK“ nur „weniger Fleisch, Eier und Milchprodukte zu essen“.
Es ist nicht unser Ziel, alle Grausamkeiten oder Ungerechtigkeiten auf der Welt zu dokumentieren. Wir sagen nicht, was „OK“ oder was „nicht OK“ ist. Wir wollen nicht predigen oder moralische Vorschriften machen. Wir streben nicht an, unsere Sichtweisen zu erklären oder zu rechtfertigen oder Veganismus zu loben.

Zudem ist das Ablehnen von Grausamkeit gegen Tiere schlicht kein Vorhaben, bei dem es um „alles oder nichts“ geht. Niemand ist perfekt – kein Veganer ist „rein“. Jeder verursacht Leiden auf gewisser Ebene und niemand tut sein absolut Bestes, um Leid zu vermeiden oder auszulöschen.


Es ist nicht nur weniger effektiv, so zu tun, als gäbe es eine endgültige Antwort oder eine perfekte Ernährungsweise – sondern es stimmt einfach nicht.

Wie du sagst, entwickeln sich die Menschen mit der Zeit. Unsere Absicht ist es, diese Veränderung einzuleiten, nicht die kompletteste Verteidigung unserer eigenen persönlichen Ansichten zu präsentieren.

Es geht nicht um uns – was wichtig ist, ist die größtmögliche Veränderung für die Tiere. Der Schlüssel ist, zu erkennen, dass nur Fleischesser Tiere vor dem Horror der Massentierhaltung bewahren können, d.h. worauf es ankommt, ist deren Denkweise und Motivation.

Aktivisten von Vegan Outreach haben persönliche Erfahrung mit hunderttausenden von Individuen in den verschiedensten Situationen gesammelt und berichten ständig von Leuten, bei denen das Wort „vegan“ eine reflexartige Reaktion hervorgerufen hat, z.B. „Ich könnte nie vegan leben“ oder „Ich kenne einen Veganer und der ist ein Fanatiker“. Auf diese Weise verschließen sie sich davor, die Message in Betracht zu ziehen und sich irgendwie zu verändern.

Bruce Friedrich, mein Mitautor von The Animal Activist’s Handbook und Vizepräsident von PETA, hat über die Jahre persönliche Erfahrungen mit buchstäblich tausenden von Individuen gesammelt (es ist gut möglich, dass er mehr Gespräche mit Einzelpersonen zum Thema Tierschutz/Tierrechte geführt hat als sonst irgendwer in den USA). Vor kurzem schrieb er:

„Ich denke, das Wort „vegan“ zu verwenden (außer vielleicht bei Jugendlichen) könnte für unseren Aktivismus für Tiere kontraproduktiv sein, verglichen mit dem Wort „vegetarisch“. Menschen tendieren dazu, Angelegenheiten in einer „alles oder nichts“-Art zu betrachten und ich weiß nicht, wie viele Diskussionen ich schon mit Leuten hatte, die sich von vorneherein überhaupt nicht verändern, weil sie glauben, sie könnten nicht vegan werden.

Deshalb trage ich mein „Ask me why I’m vegan“-T-Shirt nicht mehr – ich trage jetzt die mit „Ask me why I’m vegetarian“ und die Gespräche sind jetzt VIEL BESSER. Während es früher immer darum ging, was „vegan“ bedeutet und wie schwierig es ist, Milchprodukte aufzugeben (was 1/10 von einem Tier pro Jahr rettet), reden wir jetzt über Fische und Hühner (und retten dabei dutzendweise Tiere pro Jahr). Ich habe früher immer Geschichten gehört über mürrische und aggressive Veganer – jetzt höre ich Geschichten über vegetarische Töchter und Cousins.

Das sind natürlich Einzelberichte aber es ist keine rein theoretische Spekulation – das sind echte Erfahrungen und es ist überwältigend. Viel mehr Menschen reagieren jetzt auf mein T-Shirt und sprechen mich an und fragen mich Sachen. Vorher redete ich normalerweise davon, was „vegan“ bedeutet, und über die schlimmen Auswirkungen des Milchkonsums (das ist natürlich immer noch gut, aber nicht annähernd so nützlich, um Tieren zu helfen). Jetzt gibt es oft Leute, die mir – aufgrund eines Gesprächs – sagen, dass sie Vegetarier werden.

Meine lange Erfahrung zeigt, dass das Wort „vegan“ viele Leute abschreckt aber das Wort „vegetarisch“ sie interessiert (wir sehen das auch in ganz überwältigender Weise beim Flugblätterverteilen – die Leute wollen Information über Vegetarismus viel häufiger als über Veganismus). Ich wette, dass wir ironischerweise viel weniger neue Veganer „hervorbringen“, wenn wir das Wort „vegan“ verwenden, da viele Vegetarier vegan werden, wenn sie einmal sehen, wie einfach es ist, und sich mehr mit einer mitfühlenden Ernährungsweise beschäftigen.“


Vegan Outreach geht es um Ergebnisse, nicht um Theorie oder darum zu sagen, was falsch ist oder welche Worte Philosphen bevorzugen, sondern darum, was die Erfahrung zeigt, wo Psychologen und Marketing-Experten herausgefunden haben, dass es funktioniert. Das Entscheidende ist einfach: mehr Veränderung und weniger Tiere, die leiden.

28 June 2011

Interview with Matt Ball (English)


(January 2010)

Matt Ball is cofounder and executive director of Vegan Outreach.

1) Since when have you been vegan and why did you become vegan?

I became a vegetarian in the late 1980s, under the influence of my first college roommate, Fred. I became vegan a year or two later, after I met Mark, the first vegan I’d known personally.

2) Many vegan advocates, including Vegan Outreach, say that going vegan or reducing our consumption of animal products will directly save lives. Is this really true? Don’t subsidies keep the number of animals killed up artificially, even if demand drops?

Subsidies can distort market signals, but can’t eliminate them. Because of changes in what people buy, there was an increase in the number of animals killed for many years. Likewise, there has recently been a decline in the number of land animals killed for food in the U.S. in spite of continuing subsidies. See also, Does Being a Vegetarian Really Save Animals?

3) Vegan Outreach focuses on leafleting to college students, and you estimate that about 1–3% of people who take a brochure will actually change their diet. Can we somehow increase this percentage by targeting different and maybe more open audiences with specific material?

There is a trade-off on cost and specificity. We could, for example, hand out full-color books which might have a higher change rate, but only afford to hand out 1/100th the number. Or we could hand out many more one-page black-and-white leaflets, but they wouldn’t have the power to move people to make real change.

Everything is subject to a cost/benefit analysis. Vegan Outreach does, for example, have a music-specific cover for leafleting the Warped Tour in the summer, and we have both Even If You Like Meat and Compassionate Choices for leafleting. But we have to realize that there is no magic message that will move everyone. We have to reach those willing to change, and realize that no matter what tactic or message, this is only a fraction of people.

4) New figures show that about 2% of the U.S. population eats a vegan diet (not counting honey). I assume this is the highest percentage anywhere in the world. Is this Vegan Outreach’s work? How can other countries catch up?

I don’t know if the U.S. is highest; the U.K. might have a higher percentage. I know Vegan Outreach’s work is changing a lot of people, and that this type of grassroots education is really important in increasing the number of people who choose a compassionate diet.

The U.S. may be able to provide a good example of the importance of changing advocacy focus. For many years, the focus here was on fur and vivisection, and the number of animals killed every year skyrocketed (land animals slaughtered went up by many, many billions). In the early 1990s, Vegan Outreach started arguing we should focus on the 99% of animals generally ignored – those butchered to be eaten. Now, vegetarianism is common and growing, and factory farms are widely condemned.

5) I think Vegan Outreach’s Adopt a College program is the only one of its kind in the world. Do you have any tips for people who want to start something similar in their own countries? In many countries there are no free or cheap full-color brochures available, and people are afraid that spending a lot of money on printing leaflets and brochures could be just a waste of their money.

Many activists are unhappy with the results they are currently getting, but uneasy about changing away from what other activists are doing. But there is a saying: If you want a different result, you have to try something different. So my first tip is to question the status quo, what type of activism is the “norm.” A long-time member once wrote:

Since becoming vegan in 1995, I have distributed tens of thousands of Vegan Outreach leaflets in a dozen states (and counting). Although I started using VO literature early on in my activism, I still felt that leafleting by itself wasn’t as effective as protesting every weekend. I couldn’t have been more wrong, especially when I looked at the amount of time I spent organizing protests, calling activists to attend the protests, making signs, etc. Maybe I felt that since I had invested so much time and effort, protesting had to be more effective than simply handing out leaflets for an hour or two. Thank goodness that Vegan Outreach continues to steer activists in the right direction!

We should look at our options in terms of payoff per dollar spent and hour worked, rather than what is simplest, cheapest, and/or most common. We always need to be focused on the bottom line of reducing as much suffering as possible.

6) In my experience, most vegans are not “activists.” Many maybe think that actively promoting veganism would be an exhausting sacrifice and that in the end it wouldn’t make a difference. Could you please comment on this?

I would suggest they read the experiences of activists and the lives being changed every day!

And just look at the numbers: “VRG’s 2009 poll estimates 3.4% of the U.S.’s adult population are real vegetarians. This is up from 2.3% in 2006. If you extrapolate to the population as a whole, this would indicate more than 3.5 million new vegetarians between polls.”

7) If your main goal is to reduce animal product consumption overall, why don’t you use health and environmental arguments, like e.g. the “Meat Free Mondays” campaign? Wouldn’t this be more effective? Don’t most people go vegetarian for health reasons?

Our main goal isn’t to reduce consumption, it is to lessen suffering. For many decades, groups and individuals thought they could trick people into making compassionate choices. But the “health argument” and various environmental arguments have led to many people switching from eating a few large animals to many smaller – and more intensively raised – animals like chickens. This has led to a great deal more suffering.

We focus on the animals because they matter. If we are going to reduce the animals’ suffering, we need people to recognize and consider their suffering. The ethical case for vegetarianism is simple, straightforward, and indisputable. A member recently spoke to a college class and reported:

My talk was not what they expected. Many said the argument – reducing animal suffering – had no holes or flaws in it, essentially leaving them with no questions about why one should not eat animals. Many of the students decided to write about the issue, and are rethinking the way that they eat.

We talk more about why we take the approach we do here.

8) In your advocacy you usually don’t mention the “basics of why vegan”: that no matter HOW eggs are produced, there will be useless male chicks, and that no matter HOW dairy is produced, there will be forced pregnancies and male calves that cannot produce milk. Why do you leave this out?

In his interview with Erik Marcus, Jonathan Safran Foer makes two key points:

1. Asking people to take the first step, rather than promoting the last step.
2.
Choosing usefulness over thoroughness.

These are central to Vegan Outreach’s approach: not justifying our own views or cataloging all cruelty, but creating as much real change as possible in a society where eating an actual chicken leg is rarely even questioned. “Rights,” “veganism,” and other human constructs are irrelevant – all that matters is reducing as much suffering as possible. This isn’t something I came to realize immediately, though.

9) Why do you not directly promote animal rights? Isn’t this necessary to establish a permanent change in the way we relate to animals and also to avoid the suffering of animals in the future?

We are seeking to reach as many non-vegans as possible where they are in society as it actually is today. Very few people will go from eating meat to thinking in terms of animal rights. On the other hand, a large majority of people already oppose cruelty to animals, regardless of their personal philosophy or religion.

Again, our advocacy isn’t about the last step – it is about the first step. As you know, people evolve over time, and if we can get them to take the first step, Vegan Outreach’s Guide to Cruelty-Free Eating and our website provide tools to help them learn and take further steps. Similarly, societies change over time, and the optimal advocacy message will, in turn, change over time. But now, few people will change when exposed to a totally foreign philosophy, compared to those who will be moved when they see the hidden realities of modern agribusiness.

10) In my experience, promoting veganism often leads people to only go vegetarian. People choose their own steps and their own pace anyway. Why do you think it is necessary to tell people that opposing cruelty to animals is not an “all-or-nothing proposition”? I’m sure many vegans feel it is wrong to say that it is “OK” to “only eat LESS meat, eggs or dairy.”

It isn’t our goal to document all cruelties and injustices in the world. We aren’t out to say what is or isn’t “OK.” We’re not about preaching or dictating morals. We don’t seek to explain or justify our views, or celebrate veganism.

Furthermore, opposing cruelty to animals simply isn’t an “all-or-nothing proposition.” No one is perfect – no vegan is pure. Everyone is causing suffering at some level, and no one is doing their absolute best to prevent / eliminate suffering.

Not only is it less effective to act like there is some ultimate answer or perfect diet, but it simply isn’t true.

As you point out, people evolve over time. Our purpose is to start that change, not to present the most complete case for our own personal views. We’re not the point – maximum change for the animals is what matters. The key to this is recognizing that only meat eaters are in a position to save animals from the horrors of factory farms, so their mindset and motivations are what matters.

Vegan Outreach activists have personally dealt with many hundreds of thousands of individuals in various situations, and have consistently reported people who have had knee-jerk reactions to the word “vegan.” E.g., “Oh, I could never be vegan,” or “I know a vegan, and s/he is a fanatic.” Thus, they close themselves off to considering the message and making any change.

Bruce Friedrich, my coauthor on The Animal Activist’s Handbook and VP of PETA, has had personal interactions with literally thousands of individuals over the years (quite possibly, he has had more one-on-one conversations about animal issues than anyone else in the U.S.). He recently wrote:

I actually think that using the word “vegan” (other than perhaps with youth) may be counterproductive to helping animals, relative to using the word “vegetarian.” As a species, we are given to seeing things as “all or nothing," and I can’t tell you how many times I’ve had discussions with people who write off making any changes because they believe they can’t go vegan.

That’s why I no longer wear my “Ask me why I’m vegan” shirts – I wear the vegetarian ones, and the conversations have gotten SO MUCH BETTER. Where people used to be all about what vegan means and how hard it is to give up dairy (which saves 1/10 of an animal/year), now we talk about fish and chickens (saving many dozens of animals/year). I used to hear stories about dour and angry vegans; now I hear stories about daughters and cousins who are vegetarian.

This is anecdotal, of course, but it’s not theoretical – this is real-world and OVERWHELMING. I have FAR more people respond to my shirt now and approach me to ask questions. Before, I generally talked about what vegan means and the evils of dairy (still good, of course, but not nearly as valuable in helping animals). Now, I often have people tell me on the basis of one conversation that they will go vegetarian.

My long experience shows the word vegan scares many people, but the word vegetarian interests them (we also see this overwhelmingly when leafleting – people want vegetarian information far more than vegan information). Ironically, I’ll bet we get far fewer vegans by using the word vegan, since many vegetarians do go vegan, once they see how easy it is and start down the path of compassionate eating.

Vegan Outreach is all about getting results. Not about theory, or to say what is wrong, or which words philosophers prefer. But what experience shows, what psychologists and marketers have found works. The bottom line is simple – more change, fewer animals suffering.

English or veganoutreach.org/advocacy/Jan2010interview.html

Castellano

Entrevista con Matt Ball (castellano)


(Enero 2010)

Matt Ball es el cofundador y director ejecutivo de Vegan Outreach.

1) ¿Desde cuándo has sido vegano y por qué te hiciste vegano?

Me hice vegetariano a fines de la década de los 80, bajo la influencia de mi primer compañero de habitación de la universidad, Fred. Me hice vegano uno o dos años después, cuando conocí a Mark, el primer vegano que conocí personalmente.

2) Muchos activistas por el veganismo, incluyendo Vegan Outreach, dicen que hacerse vegano o reducir el consumo de productos animales salva vidas directamente. ¿Es esto realmente verdad? ¿Acaso no son los subsidios los que mantienen arriba los números de animales faenados, incluso cuando la demanda baja?

Los subsidios pueden distorsionar las señales del mercado, pero no las pueden eliminar. Debido a los cambios en lo que la gente compra, hubo un incremento en el número de animales faenados por muchos años. De manera similar, recientemente ha habido una disminución de los animales terrestres faenados para alimentación en Estados Unidos, pese a los continuos subsidios. Ver, “Does being a vegetarian really save animals?”.

3) Vegan Outreach se enfoca en repartir volantes a estudiantes universitarios y estiman que alrededor de 1 a 3% de las personas que toman el volante hace un cambio en sus dietas. ¿Es posible aumentar este porcentaje enfocándonos en públicos diferentes y quizás más abiertos con material informativo más específico?

Hay un intercambio en costo y en ser específico. Podríamos, por ejemplo, entregar libros a todo color, con un alto índice de cambio, pero sólo podríamos costear una centésima parte de los números. O podríamos entregar muchos mas volantes en blanco y negro de una página, pero no tendrían el poder de motivar a la gente a cambiar de verdad.

Todo está sujeto a un análisis de costo beneficio. Por ejemplo, Vegan Outreach tienen un volante con una portada específica a la música para repartir en el Warped Tour este verano y también tenemos Even If You Like Meat y Compassionate Choices para repartir. Pero tenemos que darnos cuenta que no existe ningún mensaje mágico que conmueva a todas las personas. Tenemos que llegar a esas personas que están dispuestas a cambiar y darnos cuenta que sin importar el método, o el mensaje, éstas son sólo una fracción del total.

4) Las nuevas cifras muestran que alrededor de un 2% de la población de Estados Unidos consume una dieta vegana (sin contar la miel de abejas). Me imagino que éste es el mayor porcentaje en el mundo. ¿Es el trabajo de Vegan Outreach? ¿Qué tienen que hacer otros países para alcanzar estas cifras?

No sé si Estados Unidos tiene la cifra más alta, el Reino Unido puede que tenga un porcentaje mayor. Se que el trabajo de Vegan Outreach está cambiando mucha gente y este tipo de educación semilla es verdaderamente importante en el aumento del número de personas que eligen una dieta compasiva.

Estados Unidos puede dar un buen ejemplo de la importancia de cambiar el enfoque del activismo. Por muchos años, el enfoque estaba en las pieles y la vivisección y el número de animales que morían año a año se elevó desmesuradamente (el número de animales terrestres subió por muchos miles de millones). A principios de los años 90, Vegan Outreach comenzó a plantear que debíamos enfocarnos en el 99% de los animales que por lo general son ignorados, los que son faenados para comida. Hoy el vegetarianismo está creciendo y es común y la ganadería industrial es ampliamente desaprobada.

5) Creo que el programa Adopta una Universidad de Vegan Outreach es el único en su tipo en el mundo. ¿Tienen algún consejo para la gente que quiera comenzar algo similar en sus propios países? En muchos países no hay folletos a color gratuitos o baratos y la gente tiene miedo de estar desperdiciando dinero al gastar mucho imprimiendo folletos y volantes.

Muchos activistas no están conformes con los resultados que están obteniendo y tienen la inquietud de diferenciarse de lo que otros activistas están haciendo. Pero hay un dicho: Si quieres un resultado diferente, tienes que tratar de hacer algo diferente. Así que mi primer consejo es cuestionar la norma de las cosas, qué tipo de activismo es la “norma”. Un activista que ha trabajado mucho tiempo con nosotros escribió una vez:

Desde que me hice vegano en 1995, he distribuido decenas de miles de volantes de Vegan Outreach en una docena de estados (y sigo contando). Pese a que comencé a usar literatura de Vegan Outreach al comenzar mi activismo, seguía sintiendo que repartir volantes, en sí no era tan efectivo como protestar cada fin de semana. NO podría haber estado más equivocado, especialmente cuando miré la cantidad de tiempo que pasaba organizando protestas, llamando a activistas para que asistieran, haciendo pancartas, etc. Quizás sentía que debido a que había invertido tanto tiempo y esfuerzo, protestar tenía que ser más efectivo que simplemente entregar volantes en la calle por una o dos horas. ¡Afortunadamente Vegan Outreach continúa dirigiendo a los activistas en la dirección correcta!

Deberíamos mirar nuestras opciones en términos de retorno por peso gastado y hora trabajada, en vez de ir por lo que es más simple, más barato y/o más común. Siempre es necesario enfocarse en la base de reducir el sufrimiento lo más posible.

6) En mi experiencia, la mayoría de los veganos no son “activistas”. Muchos quizás piensan que promover el veganismo activamente sería un sacrificio extenuante y que al final no significaría un cambio. ¿Podría por favor comentar acerca de esto?

¡Sugeriría que lean las experiencias de los activistas y acerca de las vidas que van cambiando cada día!

Y que sólo miren las cifras: “La encuesta del 2009 de VRG estima que 3.4% de la población adulta de Estados Unidos son vegetarianos. Esto es un incremento del 2.3% del 2006. Si extrapolamos la población como un todo, esto indicaría más de 3,5 millones de nuevos vegetarianos entre las encuestas.”

7) Si su meta principal es reducir el consumo general de productos animales, ¿por qué no utilizan los argumentos de salud y medio ambiente, como por ejemplo la campaña “Lunes sin carne”? ¿No sería más efectivo? ¿Acaso la mayoría de la gente no se hace vegetariana por motivos de salud?

Nuestra meta principal no es reducir el consumo, es reducir el sufrimiento. Por muchas décadas, grupos y personas pensaban que podían engañar a la gente para lograr que tomaran decisiones compasivas. Pero el “argumento de la salud” y muchos argumentos medioambientales han llevado a la gente de comer unos pocos animales grandes, a comer muchos animales pequeños que son criados de manera intensiva, animales como los pollos. Esto ha llevado a mucho más sufrimiento.

Nos enfocamos en los animales porque ellos importan. Si vamos a reducir el sufrimiento de los animales, necesitamos reconocer y considerar su sufrimiento. El caso ético para el vegetarianismo es simple, directo e indisputable. Uno de nuestros miembros hace poco habló en una clase universitaria y nos informó:

Mi charla no fue lo que esperaban. Muchos dijeron que el argumento – reducir el sufrimiento animal- no tenía fallas ni puntos débiles, básicamente dejándolos sin preguntas de por qué uno no debería comer animales. Muchos de los estudiantes decidieron escribir acerca de eso, y estaban reevaluando lo que comen.

Hablamos más acerca de por qué tomamos el enfoque que tomamos acá.

8) En su activismo, por lo general, no mencionan “las bases del veganismo”: que sin importar CÓMO se produzcan los huevos, siempre habrá machos inservibles y sin importar CÓMO se produzcan los lácteos, siempre habrá preñez forzada y terneros machos que no pueden producir leche. ¿Por qué omiten esto?

En esta entrevista con Erik Marcus Jonathan Safran Foer expone dos puntos importantes:

1. Pedirle a la gente que dé el primer paso, en vez de promover el último paso.

2. Elegir la utilidad por sobre la meticulosidad

Éstos son los ejes del enfoque de Vegan Outreach: no justificar nuestras propias visiones o catalogar toda la crueldad, sino que crear un cambio lo más real posible en una sociedad donde comer la pierna de un pollo no es siquiera frecuentemente cuestionado. “Los derechos”, “el veganismo” y otras construcciones humanas son irrelevantes, todo lo que importa es reducir la mayor cantidad de sufrimiento posible. Sin embargo, esto no es algo de lo que me di cuenta inmediatamente.

9) ¿Por qué no promueven los derechos animales directamente? ¿Acaso no es necesario para establecer un cambio permanente en la manera en la que nos relacionamos con los animales y también para evitar el sufrimiento de los animales en el futuro?

Buscamos alcanzar a tanta gente que no es vegana como sea posible en esta sociedad de hoy en día. Muy pocas personas pasan de comer carne a pensar en términos de derechos animales. Por otro lado, la gran mayoría se oponen a la crueldad con los animales independiente de su filosofía personal o religión.

Nuevamente, nuestro activismo no se trata de dar el último paso, se trata de dar el primer paso. Como saben la gente evoluciona con el tiempo y si podemos logar que den el primer paso, la Guía para comer sin crueldad (Guide to Cruelty-Free Eating) de Vegan Outreach y nuestro sitio web otorgan herramientas que ayudan a aprender y a tomar los siguientes pasos. De manera similar, las sociedades cambian con el tiempo y a su vez el mensaje de activismo óptimo, también. Pero ahora, pocas personas cambian cuando son expuestas a una filosofía completamente desconocida, si se compara con cuántas personas se conmueven cuando ven las realidades ocultas de la ganadería moderna.

10) En mi experiencia, promover el veganismo, por lo general, lleva a la gente sólo a volverse vegetariana. La gente elige sus propios pasos y su propio ritmo. ¿Por qué crees que es necesario decir que oponerse a la crueldad con los animales no es un “todo o nada”? Estoy seguro que muchos veganos creen que está mal decir que está “bien” “comer MENOS carne, huevos o lácteos”.

No es nuestro trabajo documentar todas las crueldades e injusticias del mundo. No nos toca decir qué es lo que está “bien” y qué es lo que no. No se trata de predicar o dictar una moral. No buscamos explicar o justificar nuestras visiones, o celebrar el veganismo.

Además, oponerse a la crueldad con los animales simplemente no es una “posición de todo o nada”. Nadie es perfecto, ningún vegano es puro. Todos provocan cierto grado de sufrimiento y nadie esta haciendo absolutamente todo lo posible para evitar o eliminar el sufrimiento.

No sólo es menos efectivo actuar como si existiera una respuesta absoluta o una dieta perfecta, si no que simplemente no es verdad.

Como lo indicas, la gente evoluciona con el tiempo. Nuestro propósito es empezar ese cambio, no presentar el caso más completo de nuestras visiones personales. Nosotros no somos el objetivo – el mayor cambio para los animales es lo que importa. La clave es reconocer que sólo las personas que comen carne están en posición de salvar a los animales de los horrores de las granjas industriales, así que lo que importa son sus sentimientos y sus posturas.

Los activistas de Vegan Outreach personalmente han lidiado con muchas centenas de miles de personas en diferentes situaciones y consistentemente informan que la gente ha tenido reacciones espontáneas a la palabra “vegano”, Por ejemplo “Yo nunca podría ser vegana” o “conozco una persona que es vegana y es una fanática”. Así se cierran a considerar el mensaje y generar algún cambio.

Bruce Friedrich, es mi coautor de The Animals Activist’s Handbook, vicepresidente de PETA, y ha interactuado personalmente con literalmente miles de personas (y muy probablemente ha tenido más conversaciones cara a cara acerca de problemas animales que cualquier otra persona en Estados Unidos). Escribió recientemente:

Yo de verdad creo que usar la palabra “vegano” (excepto quizás con la gente joven) puede que sea contraproducente en la ayuda a los animales, comparado con la palabra “vegetariano”. Como especie, somos muy propensos a ver las cosas como un “todo o nada” y no sé cuántas veces he tenido discusiones con personas que descartan hacer cualquier cambio porque creen que no podrían ser veganos.

Por eso es que ya no uso mis poleras “Pregúntame por qué soy vegano” – uso las vegetarianas, y las conversaciones han MEJORADO ENORMEMENTE. Donde la gente se ponía hablar de lo que significa ser vegano y lo difícil que es dejar los lácteos (lo que salva 1/10 de un animal al año), ahora hablan de pescado y pollo (salvando muchas docenas de animales al año). Escuchaba historias de veganos enojados y severos; ahora escucho historias de hijas y primos que son vegetarianos.

Éstas son anécdotas, no teorías – esto es del mundo real y es ABRUMADOR. Por una gran ventaja, mucha más gente ha respondido a mi polera y se ha acercado a hacer preguntas ahora. Antes, generalmente hablaba acerca de qué significa ser vegano y de los horrores de los lácteos (no es malo, pero por supuesto, no es tan valioso en términos de ayudar animales). Ahora, por lo general, la gente me dice en la base de la conversación que se harán vegetarianos.

Mi gran experiencia muestra que la palabra vegano asusta a muchas personas, pero la palabra vegetariano les interesa (también vemos esto de manera abrumadora cuando entregamos volantes – la gente quiere información acerca de vegetarianismo mucho más que de veganismo). Irónicamente, apuesto a que muchos menos veganos resultan de usar la palabra vegano, ya que muchos vegetarianos se hacen veganos, una vez que ven lo fácil que es y comienzan el camino a comer de manera compasiva.

Vegan Outreach se enfoca en los resultados. No la teoría, o decir qué está mal, o qué palabras prefieren los filósofos, sino lo que muestra la experiencia, lo que los psicólogos y gente de marketing han demostrado que funciona. La base es simple – más cambio, menos animales sufren.

deutsch

castellano

27 June 2011

Spanish 12

Great video (in English) explaining the case of the "Spanish 12". (All except three of the arrested are currently free.)
Super Video (auf Englisch) mit präzisen Infos zum Fall der verhafteten spanischen Tierrechtsaktivisten (Spanish 12). Alle bis auf drei der Verhafteten sind im Moment nicht mehr in Gewahrsam.
Excelente video en inglés que explica la situación de los "Spanish 12".
LINK

Great to see activists of both organisations united.
Aktivistinnen und Aktivisten beider Organisationen demonstrieren gemeinsam.
¡Activistas unidos!





more current info and pictures of worldwide protests:
mehr Infos und Bilder der weltweiten Proteste:
más información y fotos de las protestas a escala mundial:
thespanish12.wordpress.com

18 June 2011

The cheese of life, to do what's right...

The new vegan cheese in Germany goes by the name of "Wilmersburger Pizzaschmelz".
Wilmersburger Käsetraum. Veganer Käse wird immer authentischer! Essentiell für den Vegan-Umstieg!
Un nuevo queso vegano alemán que se llama "Wilmersburger Pizzaschmelz". (¿Esperaste un nombre más corto?)


wilmersburger.de

on pizza
auf einer Coox & Candy Mini-
Pizza
en una
pizza

17 June 2011

Schilfgrün

Things from a small all vegan shop (Schilfgrün) in Karlsruhe Germany. Vegan duck.
Vegane "Entenbrust" aus dem veganen Laden Schilfgrün in Karlsruhe.

"Pechuga de pato" vegana de una tienda vegana pequeña en Karlsruhe, Alemania.



Bavarian ingenuity: vegan sausages with tiny bits of vegan cheese!
Noch nie irgendwoanders gesehen: vegane Würstchen mit Käsestückchen!

Salchichas veganas von trocitos de queso vegano de la marca vegana alemana "Vantastic Foods".



seitan powder, just add water, knead, boil, use (not widely available in the UK as far as I know) Seitanpulver.
Polvo de gluten (para hacer seitan) no es muy común en Alemania.


An "American" (or "Amerikaner" in German) is a typical German large "cookie" that's glazed with either chocolate or white icing or both.
veganer Amerikaner

Un "Americano" (o "Amerikaner" en alemán) es una "galleta" típica alemana con una garapiña o de chocolate o de azúcar o de ambos.


the famous vegan kosher biscuits
vegane, koshere Doppelkekse
galletas kosher veganas

Postkarten vom Heldenplatz

Vienna. Fleischkäse (below) is very typical German and Austrian food, thick slabs of baked sausage eaten with bread. In Austria you can find this vegan (it tastes like the real thing) version in Merkur supermarkets.
Bilder aus Wien. Der österreichische, vegane, super-echte Fleischkäse (süddeutsch auch Leberkäse).
Fotos de Viena. Una comida muy típica de Alemania y Austria, "Fleischkäse": rebanadas gruesas de salchicha horneada. Esta versión vegana muy auténtica está disponible en Austria en los supermercados Merkur.

Amazing Loving Hut food: lovinghut.at (100% vegan)
beständig hohe Standards bei Loving Hut
¡Hay dos restaurantes Loving Hut en Viena!






16 June 2011

Postales de Alemania

Veggie Street Day (100% vegan) Stuttgart 12 June 2011
Unlike Israel's national snack, Germany's national snack usually isn't vegan. Make veganism "usual". Vegan Döner Kebab (by
Vantastic Foods).
Veganer Döner
El kebab es la comida típica alemana (aunque es turco). ¡Kebab vegano!



Roots of Compassion
una tienda vegana en línea en Alemania


a stall by the new vegan restaurant in Bad Canstatt (a suburb of Stuttgart): Coox & Candy
Coox & Candy Stand: vegane Hawaii-Pizza!
un stand del nuevo restaurante vegano de Stuttgart: Coox & Candy. ¡Pizza Hawaiana vegana!




Björn Moschinski or google veganheadchef. Among many other things he does vegan chef trainings in university canteens in Germany.
Björn Moschinki veranstaltet zusammen mit der Albert-Schweitzer-Stiftung vegane Kochschulungen in deutschen Mensaküchen.
Björn Moschinski, un chef vegano alemán, que hace capacitaciones de cocina vegana para los cocineros de los comedores universitarios en Alemania. veganheadchef.com


Falafel

vegan-india.com


Markus Keller, German nutritionist. He did recommend B12-Supplements!
Markus Keller vom Institut für alternative und nachhaltige Ernährung. Zum Glück (oder hoffentlich) wird die Empfehlung, B12-Supplemente einzunehmen, in Deutschland immer mehr zum Standard.
Un nutricionista alemán: Dr. Markus Keller recomendando el uso de suplementos de B12.




authetic vegan Turkish food
echt türkisches Essen vegan
comida turca vegana



the relatively new vegan society of Germany
Die Stuttgarter Gruppe der Veganen Gesellschaft Deutschland
la nueva sociedad vegana de Alemania.


Avenging Animals (the artist himself, Roland Straller, on the right)
Roland Straller, der Künstler hinter Avenging Animals
Avenging Animals es una empresa alemana con diseños que tematizan el veganismo y la explotación de los animales (el artista Roland Straller a la derecha)


probably the best T-shirt artwork you have ever seen


montañas de comida vegana


vegane Vegusto-Maxi-Wurst aus der Schweiz

German vegan triple Ironman triathlete Arnold Wiegand (also recommending B12 supplements, two down!). Like Brendan Brazier he eats a largely raw diet. NOTE: I do in no way recommend a raw food diet.
Veganer Dreifach-Ironman Triathlet und Autor Arnold Wiegand. Er ernährt sich hauptsächlich von Rohkost, mit größeren Mengen Linsensprossen, B12-Suplement, und Proteinsuplement in Wettkämpfen. (Anmerkung: Ich empfehle keine Rohkosternährung. Es gibt Nachteile aber keine bewiesenen Vorteile.)
Un triatleta vegano, Arnold Wiegand, que corre triatlones Ironman. El tiene una dieta vegana principalmente cruda y usa suplementos también. (Nota: No recomiendo una dieta cruda. Hay muchas desventajas y no hay ventajas verificadas.)

MD's against vivisection
Ärzte gegen Tierversuche: aerzte-gegen-tierversuche.de
médicos en contra de los experimentos en animales

overview

UPDATE: By the way these two German vegan rappers were peforming at the event: Albino & Callya
Albino und Callya (beide vegan) mit Rap über Tierrechte und Speziesismus (traten auch am Veggie Street Day auf).
Dos raperos veganos de Alemania, Albino y Callya, con canciones sobre el especismo y el veganismo (También estuviereon en el Veggie Street Day).