Kleine Mengen tierischer Produkte beheben keinen B12-Mangel (von Jack Norris)

This article in the English original: Small Amounts of Animal Products Do Not Cure B12 Deficiency


Es gibt Hinweise darauf, dass das Hinzufügen von kleinen Mengen tierischer Produkte normale B12-Funktion nicht wiederherstellen kann:

Van Dusseldorp et al. (1) (Holland, 1999) untersuchten, ob ein mäβiger Konsum tierischer Produkte ausreicht, um normale B12-Funktion zu erreichen. Sie untersuchten 73 Jugendliche, die bis zum Alter von sechs Jahren strikt markobiotisch ernährt worden waren und sich dann auf eine lacto-ovo-vegetarische oder nicht-vegetarische Ernährung umstellten. 94 Personen, die sich nie makrobiotisch oder vegetarisch ernährt hatten, waren die Kontrollgruppe. Milchprodukte lieferten durchschnittlich ca. 1 µg B12 pro Tag bei den Makrobiotikern. Diese aβen auch Fisch, rotes Fleisch oder Huhn zwei- bis dreimal pro Woche.


Tabelle 1: van Dusseldorp et al. (1) (Holland, 1999) 
Anzahl Serum-B12
(pg/ml)
sMMA-Werte
(µmol/l)
sMMA > 0,41 µmol/l HCY > 12,8 µmol/l
Makrobiotiker Jungen 37 288A 0,29 (0,09-0,93)C 24% 8%
Mädchen 36 389B 0,25 (0,09-0,70)D 17% 11%
Kontrollgruppe
Jungen
39 653A 0,15 (0,06-0,43)C 5% 5%
Mädchen 55 618B 0,17 (0,07-0,40)D

A,B,C,D - Statistisch signifikanter Unterschied zwischen Gruppen mit demselben Buchstaben

Demnach reichte ein gemäβigter Verzehr von tierischen Produkten bei 21% dieser Kinder nicht aus, um normale B12-Werte wiederherzustellen (basierend auf MMA-Werten).


Quellenangaben
1. van Dusseldorp M, Schneede J, Refsum H, Ueland PM, Thomas CM, de Boer E, van Staveren WA. Risk of persistent cobalamin deficiency in adolescents fed a macrobiotic diet in early life. J Clin Nutr. 1999 Apr;69(4):664-71.

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